Istanbul - Straßenkino der Gegensätze

Eurasiens Metropole Istanbul ist als einzige Stadt der Welt auf zwei Kontinenten errichtet worden. In der Millionenstadt am Bosporus treffen westliche und östliche Kultur aufeinander und gehen eine von Gegensätzen geprägte Verbindung ein. Abseits touristischer Pfade eröffnet sich so ein soziales und kulturelles Mosaik von atemberaubenden Gegensätze.

 

 

Fischer, die zwischen den kontinentalen Ufern ihre Netze auswerfen, Händler, die auf dem Basar ihre Waren anpreisen, Frauen die auf den Gehsteigen emsig Wolle zu Fliz verarbeiten und die Wäsche, an bunten Häuserfassaden, zum Trocknen auf die Leine spannen - in Istanbul pulsiert das Leben. Steinerne Paläste, Kirchen, Moscheen und Synagogen - Bauten der griechisch-römischen Antike, des mittelalterlichen Byzanz, aber auch der Neuzeit entführen den Besucher auf eine spannende Reise durch 2 600 Jahre Stadtgeschichte. Istanbul ist nicht nur ein Straßenkino der Gegensätze. Der 660 vor Christus unter dem Namen Byzantium  gegründete Ballungsraum weist im gesamten Land die größte Zahl an Armeniern auf. Bis heute leugnet die Türkei den an ihnen und anderen christlichen Minderheiten zwischen 1915 und 1917 verübten Genozid. Nach wie vor wird die armenische Bevölkerung diskriminiert.

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Copyright Daniela Haußmann Pressedienst & Verlag Frickenhausen