Ein Land am Scheideweg

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. Nach über einem Vierteljahrhundert des Krieges und sechzehn Jahren westlicher Präsenz, ist das Land am Hindukusch noch weit vom Frieden entfernt. Terror, Armut, Leid und Zerstörung stellen das Leben vieler Menschen auf eine harte Probe.

 

 

2001 kam es zum Sturz der Taliban. Seither haben sich mehr als vierzig Länder am Wiederaufbau der Islamischen Republik Afghanistan beteiligt. Trotz Einsätzen von internationalen Streitkräften, die die Rückkehr von Terroristen verhindern sollten, vergeht fast kein Tag, ohne neue Anschläge, die für Tote und Verletzte sorgen. Die Vereinten Nationen (UNO) zeichnen ein düsteres Bild. Auch nach dem Abzug der ausländischen Kampfverbände tragen afghanische Regierungstruppen und radikalislamische Kräfte, auf dem Rücken der Bevölkerung, Gefechte aus. Die Sicherheitslage verschärft sich zusehends. Nach Angaben der UNO hat die Zahl der getöteten oder verletzten Zivilisten ein neues, tragisches Hoch erreicht. 

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Copyright Daniela Haußmann Pressedienst & Verlag Frickenhausen